Homosexualität stößt in Afrika auf große Ablehnung

Homosexualität stößt in Afrika auf große Ablehnung
Homosexualität wird in Nordamerika, Westeuropa und vielen Ländern Lateinamerikas einer Umfrage zufolge mehrheitlich akzeptiert. In Afrika und in muslimisch geprägten Staaten lehnen die Menschen gleichgeschlechtliche Beziehungen dagegen deutlich ab, wie aus der am Dienstag (Ortszeit) vorgestellten Erhebung des US-amerikanische Pew Forschungsinstituts hervorgeht.

In Nigeria halten 98 Prozent die Homosexualität für inakzeptalbel, in Jordanien 97 Prozent, in Senegal 96 Prozent und in Ägypten 95 Prozent. Besonders tolerant gegenüber Schwulen und Lesben sind Spanier (88 Prozent Akzeptanz), Deutsche (87 Prozent) und Tschechen (80 Prozent).

In Argentinien sprechen sich 74 Prozent für die Akzeptanz der Homosexualität aus und in den USA 60 Prozent. In Russland dagegen sind 74 Prozent der Meinung, dass Homosexualität nicht geduldet werden darf, in China 57 Prozent.

Das Institut hat in 39 Ländern insgesamt 37.673 Menschen befragt. In den meisten Staaten blieb die Haltung zur Homosexualität demnach in den vergangenen Jahren unverändert. In Südkorea, den USA und Kanada wuchs die Toleranz.

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