Litauische Präsidentin mit Karlspreis geehrt

Litauische Präsidentin mit Karlspreis geehrt
Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite hat am Donnerstag den Internationalen Karlspreis zu Aachen erhalten. Die Finanzexpertin und frühere EU-Haushaltskommissarin wurde für ihre Verdienste um die europäische Integration und die beispielgebende Entwicklung ihres Landes geehrt.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), würdigte Grybauskaite in seiner Laudatio als "außergewöhnliche Europäerin und herausragende Politikerin". Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU), der Grybauskaite die Karlsmedaille überreichte, erklärte, dass sie der europäischen Politik ein Gesicht und Orientierung gebe. Grybauskaite wurde im Mai 2009 als erste Frau in das litauische Präsidentenamt gewählt. Zuvor war sie als Kommissarin für Finanzplanung und Haushalt der EU zuständig.

Der Karlspreis gilt als eine der bedeutendsten europäischen Auszeichnungen. Er wird seit 1950 verliehen und besteht aus einer Urkunde und einer Medaille. Über die Verleihung entscheidet ein unabhängiges Gremium Aachener Bürger. Vergeben wird der Preis traditionell an Christi Himmelfahrt im Krönungssaal des Aachener Rathauses.

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