Weltkirchenrat: Wandel trotz Krisen möglich

Weltkirchenrat: Wandel trotz Krisen möglich
Der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Olav Fykse Tveit, warnt angesichts von Klimawandel und anderen globalen Krisen vor Fatalismus.

Ein Wandel in der Welt sei möglich, sagte er am Donnerstag auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Der lutherische Pfarrer aus Norwegen rief die Christen zudem zu mehr Zusammenarbeit für die Ziele Frieden, soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt auf.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) umfasst mehr als 340 Kirchen mit mehr als 500 Millionen Christen in Kirchen, Denominationen und kirchlichen Gemeinschaften in aller Welt. Zu ihnen zählen die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen, zahlreiche anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen, sowie viele vereinigte und unabhängige Freikirchen. Die römisch-katholische Kirche ist kein Mitglied des Weltkirchenrates, kooperiert aber mit ihm.

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Einen anderen Umgang mit kirchlichen Ressourcen fordert der evangelische Theologieprofessor Heinzpeter Hempelmann. Der größte Teil der personellen Ressourcen - nämlich die Pfarrer:innen - werde zur Versorgung eines immer kleiner werdenden Teils der Kirchenmitglieder eingesetzt.