Wenige wetteten auf Jorge Mario Bergoglio

Wenige wetteten auf Jorge Mario Bergoglio
Mit Jorge Mario Bergoglio als Nachfolger von Papst Benedikt XVI. hatte bei den britischen Buchmachern kaum ein Spieler gerechnet.

Mit einer Wettquote von zuletzt 33 zu 1 galt der am Mittwochabend im Konklave gewählte Argentinier als absoluter Außenseiter. Die meisten hatten auf den Mailänder Erzbischof Angelo Scola getippt. Auch bei der Wette auf die Staatsangehörigkeit des nächsten Papstes waren die meisten überzeugt: Es wird ein Italiener. Wer allerdings auf den Argentinier getippt hat, kann sich über einen üppigen Gewinn freuen. Wer ein Pfund investierte, bekommt 33 Pfund ausgezahlt.

Die Buchmacher äußerten sich allerdings ein wenig enttäuscht über den Verlauf der Papstwahl. Sie hatten mit weit höheren Einsätzen gerechnet. Die Einnahmen blieben weit unter den Erwartungen. Auch bei einem der größten Anbieter, Paddy Power, hatte man sich mehr versprochen: "Da das Konklave nur kurz dauerte, haben nicht so viele Menschen gewettet wie wir erwartet hatten", sagte eine Sprecherin: "Aber wir sind mit Einnahmen von mehr als 600.000 Pfund (690.000 Euro) durchaus zufrieden."

Mit der Wahl des Papstes ist die Wettbegeisterung der Briten jedoch längst nicht zu Ende. Kaum ist der neue Papst gewählt, nehmen die britischen Buchmacher schon die nächsten Papst-Wetten entgegen. So kann man tippen, wohin die erste Auslandsreise Franziskus' gehen wird. Argentinien, das Heimatland des Papstes, ist derzeit ganz oben auf der Liste. Außerdem kann man darauf wetten, ob auch Franziskus, wie sein Vorgänger, mit einem Rücktritt aus dem Amt scheidet und ob es in diesem Jahr vielleicht sogar noch einen dritten Papst geben wird.

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