Wie unser evangelisch.de-Chatbot arbeitet

Collage mit illustrierten Smartphones und Chatbot-Antworten
Edwin Prayogi M/oldsboys, ifans std/Xinh Studio/4zevar/Lineartestpilot3, Cute Vectors/Canva / Montage von Anika Kempf/evangelisch.de
So funktioniert der Chatbot von evangelisch.de.
Qualitätssicherung und Datenschutz
Wie unser evangelisch.de-Chatbot arbeitet
evangelisch.de hat einen Chatbot. Er antwortet mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und greift dabei auf Quellen zu, die unsere Redaktion geprüft hat. Hier erklären wir, wie wir die Qualität sichern und wie wir mit euren Daten umgehen.

Über die Sprechblase unten rechts könnt ihr dem evangelisch.de-Chatbot Fragen stellen, der mit Hilfe generativer Künstlicher Intelligenz Antworten formuliert. Betrieben wird er von der Firma LoyJoy.

Damit die Antworten verlässlich sind, greift der Chatbot nicht auf das ganze Internet zu, sondern nur auf Quellen, die die Redaktion geprüft hat. Für die Texterzeugung kommen zwei Sprachmodelle zum Einsatz: "Gemma 4" von Google DeepMind, das auf eigener Hardware in einem Rechenzentrum in Münster läuft, und "Azure GPT" von Microsoft Ireland als Fallback-Option.

Eine KI kann Fehler machen. Deshalb überprüft die Chatbot-Redaktion des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) die Funktion des Bots regelmäßig mit folgenden Schritten:

Geprüfte Wissensbasis

Die Redaktion bestimmt, auf welche Quellen der Chatbot zugreift, und pflegt diese Auswahl laufend.

Kontrolle der Chatverläufe

Die Redaktion kann die Chatprotokolle einsehen und prüft damit die Qualität der Antworten. Ziel ist es, fehlerhafte oder schadhafte Antworten der KI zu erkennen und zu verhindern.

Tests bei Änderungen

Wenn wir den Chatbot anpassen, testen wir ihn vorher. Fallen uns Probleme auf, passen wir den Chatbot an.

Trotzdem gilt: Auch ein sorgfältig geprüfter Chatbot kann sich irren. Prüft wichtige Informationen bitte nach. Wenn euch eine Antwort falsch oder unpassend erscheint, schreibt uns an info@evangelisch.de.

Datenschutz: Das passiert mit euren Eingaben

Verarbeitet werden sowohl die Texte, die ihr im Chat eingebt, als auch die Antworten des Chatbots. Persönliche Angaben wie Name oder Telefonnummer braucht der Chatbot nicht, ihr müsst sie also nicht machen. Eure IP-Adresse wird bei der Chatnutzung nicht gespeichert.

Die Chatprotokolle werden verschlüsselt für 30 Tage auf Servern innerhalb der EU gespeichert und danach gelöscht. Eine darüber hinausgehende dauerhafte Speicherung gibt es nicht.

Auf die Protokolle kann ausschließlich die Chatbot-Redaktion des GEP zugreifen. Die Verbindung zum Chatbot ist verschlüsselt, die Verarbeitung findet ausschließlich in der EU statt. Eure Daten werden nicht für Werbung oder andere Zwecke genutzt. Wir stützen uns dabei auf § 6 Nr. 4 des Datenschutzgesetzes der EKD (DSG-EKD). Weitere Details findest du in Abschnitt VII unserer Datenschutzerklärung.

Ihr sprecht mit einer KI

Nach der KI-Verordnung der EU (AI Act) gilt der Chatbot als KI-System mit begrenztem Risiko. Für solche Systeme gilt eine Transparenzpflicht: Ihr sollt wissen, dass ihr nicht mit einem Menschen schreibt. Genau das sagen wir euch hiermit ausdrücklich.

Der Chatbot soll euch helfen, schneller das zu finden, was ihr auf evangelisch.de sucht. Er ersetzt weder die Redaktion noch ein persönliches Gespräch. Sagt uns gern, wie er euch weiterhilft. 

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

Eure evangelisch.de-Redaktion