Berlin (epd). Die Initiative „Gen Z regelt“ will die in Frankreich gestarteten Schülerproteste am 31. Oktober nach Deutschland bringen. Laut Internetseite der Initiative wollen sich unter anderem in Berlin, Leipzig und Dresden mehrere hundert Menschen an den Protesten beteiligen. Den Veranstaltern zufolge sind in mehr als 20 deutschen Städten Aktionen geplant, darunter auch Erfurt und Magdeburg. Bundesweit werden Tausende Menschen erwartet.
Die Initiative fordert, etwas gegen „kaputte Schulen und Sparkurs“ zu unternehmen. Weitere Anliegen sind etwa steigende Lebenshaltungskosten, Ungerechtigkeit, Ablehnung einer möglichen Wehrpflicht und Klimawandel.
Berliner Polizei „wachsam und gelassen“
Die in Frankreich von Schülern gestarteten Proteste gegen Missstände im Bildungsbereich verlagerten sich in den vergangenen Wochen auf weitere Themen. Am vergangenen Wochenende gingen landesweit Hunderttausende Menschen auf die Straßen, dabei kam es zu schweren Ausschreitungen. Die Initiative „Gen Z regelt“ schreibt auf ihrer Internetseite, sie stelle sich „gegen jede Form von Gewalt“.
Eine Sprecherin der Berliner Polizei sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch, bislang sei keine Versammlung angezeigt worden. Es bestehe aber Kenntnis über die Mobilisierung in sozialen Medien. Die Polizei sei „wachsam und gelassen“ und wolle die Versammlungsfreiheit schützen. Bei Störungen soll differenziert eingeschritten werden.




