Frankfurt a.M. (epd). Eine der beiden Malaria-Infektionen in dieser Woche in Frankfurt am Main ist tödlich geendet. Die betroffene Person sei einer der beiden am Dienstag gemeldeten Fälle aus dem südlichen Stadtteil Schwanheim, wie das Gesundheitsamt und die Universitätsmedizin Frankfurt am Main am Donnerstagnachmittag mitteilten. Beide Patienten hätten zuvor kein Malaria-Gebiet bereist und auch nicht am Flughafen gearbeitet. Weil der Flughafen Frankfurt nur vier bis fünf Kilometer von Schwanheim entfernt liegt, wird vermutet, dass der Träger des Erregers, die Anopheles-Mücke, durch ein Flugzeug aus den Tropen eingeschleppt wurde.
Details zu Alter oder Geschlecht der beiden Infizierten machten die Behörden nicht. Malaria wird nach Angaben des Gesundheitsamtes nicht von Mensch zu Mensch weitergegeben. Die Behörden haben am Frankfurter Flughafen Mückenfallen aufgestellt, ebenso im Wohnumfeld der betroffenen Personen in Schwanheim. Die Ärzteschaft und die Gesundheitsämter im Rhein-Main-Gebiet seien über das Geschehen informiert worden. Für die Bevölkerung hat das Gesundheitsamt eine Hotline (069 / 212-30030) für Fragen geschaltet.




