Köln (epd). Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat den Bundesfreiwilligendienst als „gelebtes Engagement für unsere Gesellschaft“ gelobt. „Rund 650.000 Menschen haben sich seit 2011 aktiv eingebracht und damit gezeigt: Freiwilliges Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie“, erklärte sie am Donnerstag in Köln bei einem Festakt zum 15-jährigen Bestehen des Dienstes. „Wer sich freiwillig für andere einsetzt, leistet einen wichtigen Beitrag für unser Land - und sammelt zugleich Erfahrungen, die ein Leben lang bleiben.“
Jedes Jahr bringen sich laut Bundesfamilienministerium und Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben rund 35.000 Bundesfreiwillige in den Bereichen Soziales, Ökologie, Kultur, Sport, Integration sowie Zivil- und Katastrophenschutz ein. Der Bundesfreiwilligendienst wurde 2011 als Reaktion auf die Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes eingeführt. Im Gegensatz zu den Jugendfreiwilligendiensten wie Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr können auch Menschen ab 27 Jahren und älter den Dienst machen, auch ausländische Freiwillige können sich bewerben.
Freiwillige sind sozialversichert und erhalten Taschengeld
Der Dienst kann zwischen 6 und 18 Monaten in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld von derzeit höchstens 644 Euro und sind sozialversichert. Zum Bundesfreiwilligendienst gehört eine pädagogische Begleitung, die auf den Einsatz vorbereitet und aktuelle Themen aufgreift. Bewerbungen sind möglich direkt bei einer Einsatzstelle, bei den Wohlfahrtsverbänden oder bei der Zentralstelle des Dienstes im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln.




