Frankfurt a.M. (epd). Die Einschulung seiner Tochter an einer christlichen Schule hat Ex-Fußball-Profi Karl-Heinz „Charly“ Körbel zurück zur Kirche gebracht. „Eigentlich war ich aus der Kirche ausgetreten, weil mir vieles nicht mehr gepasst hatte. Als meine Tochter an einer christlichen Schule eingeschult werden sollte, musste ich mich mit dem Thema wieder auseinandersetzen“, sagte der 71 Jahre alte Körbel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). Dann sei er in die evangelische Kirche eingetreten.
Körbel bestritt 602 Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt und ist damit Rekordhalter in der höchsten deutschen Spielklasse. Seinen Glauben lebt er nach eigenen Schilderungen seit vielen Jahren intensiv. „Meine Frau hat mich dabei stark unterstützt“, sagte er.
Gebete zusammen mit der Frau
Mit ihr zusammen bete er jeden Morgen Psalm 91, in dem es um Gottes Schutz und Zuversicht geht. Dabei bete er für seine Familie, Mitarbeiter des Vereins und die Spieler der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt. „Ich bin überzeugt, dass Jesus Christus für unser Leben eine zentrale Bedeutung hat“, sagte er.
Bei Eintracht Frankfurt sei er immer beliebt gewesen und habe eine besondere Verbindung zum Verein gehabt. „Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, auf die Höhen und Tiefen und auf die Menschen, die ich kennenlernen durfte, bin ich dankbar, dass ich noch immer so eng mit der Eintracht verbunden bin - vielleicht enger als je zuvor“, sagte Körbel, der vor 25 Jahren eine Fußballschule für Kinder bei dem Verein ins Leben rief und sich für die Traditionsmannschaft engagiert. Viele Dinge, die ihm widerfahren, empfindet er nach eigenen Worten als Geschenke Gottes.




