Wiesbaden (epd). Die Zahl der Personen, die Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen, ist im Laufe des vergangenen Jahres prozentual zweistellig auf weniger als 400.000 Menschen gesunken. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 erhielten rund 390.000 Schutzsuchende auf dieser gesetzlichen Grundlage Geld vom Staat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das seien etwa 71.400 oder 15 Prozent weniger als zum Jahresende 2024 gewesen.
64.600 Personen oder 17 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger von Asylbewerberregelleistungen stammten demnach aus Syrien, das damit das am häufigsten vertretene Herkunftsland war. Andere häufige Herkunftsländer seien die Türkei (15 Prozent), Afghanistan (10 Prozent), der Irak (7 Prozent) und die Ukraine (5 Prozent).
Fast ein Drittel Minderjährige
Die ganz überwiegende Mehrheit (61 Prozent) der Leistungsempfängerinnen und -empfänger waren männlich, 39 Prozent weiblich. Knapp ein Drittel von ihnen (31 Prozent) war den Statistikern zufolge minderjährig. Fast die Hälfte (48 Prozent) stammte aus Asien, 30 Prozent aus Europa und 17 Prozent aus Afrika.



