Bonn (epd). Beim Beethovenfest in Bonn spielt das London Symphony Orchestra zum Auftakt am Freitag und Samstag in der neu eröffneten Beethovenhalle. Den Eröffnungsvortrag zum Motto „Nach Hause/Daheim“ hält die Autorin Alice Hasters zur Frage, wer sich in Deutschland zu Hause fühlen kann, erklärten die Veranstalter. Das Festival findet bis zum 3. Oktober in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis statt. Insgesamt stehen rund 100 Veranstaltungen auf dem Programm.
Das Tonhalle-Orchester Zürich kommt ebenso nach Bonn wie die Violinistin Lisa Batiashvili, die als Residenzkünstlerin unter anderem mit der Dresdner Philharmonie auftritt. Den feierlichen Schlusspunkt setzt am 3. Oktober das BBC Philharmonic Orchestra mit dem Deutschen Requiem von Brahms.
Zwei Zyklen beleuchten Beethovens Schaffen neu
Das Festival hob zudem „zwei ambitionierten Zyklen“ hervor, die Beethovens Schaffen neu beleuchten. Kit Armstrong und Jan Caeyers spielten mit Le Concert Olympique Teile ihres Projekts „Beethoven27“. Zudem präsentiere das französische Spitzenensemble Quatuor Ébène in drei Konzerten die erste Hälfte des Beethoven-Streichquartett-Zyklus.
Die Beethovenhalle hatte Ende 2025 ihre Wiedereröffnung gefeiert. Die Sanierung hatte neun Jahre gedauert und damit deutlich länger als erwartet. Das denkmalgeschützte Konzert- und Veranstaltungshaus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut und ist seither ein Wahrzeichen der Stadt. Ludwig van Beethoven (1770-1827) wurde in Bonn geboren.



