Dessau-Roßlau (epd). Mit einem Open-Air-Gottesdienst ist am Sonntag das Hoffnungskulturfest der Evangelischen Landeskirche Anhalts auf dem Markt in Dessau-Roßlau eröffnet worden. Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer sagte in seiner Predigt: „Das Wort Gottes ist es, das mir in diesen Tagen Hoffnung macht, in seiner tiefsinnigen und klaren Orientierung quer durch die Zeit.“ Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rief er die Kirchentagsbesucherinnen und -besucher auf, sich „in zivilgesellschaftliche Verantwortung, ins Ehrenamt, ins Engagement“ rufen zu lassen, „gegen die Brandstifter und Großmäuler und Drohgebärden“.
Trotz aller Herausforderungen sei die Anhaltische Kirche nah bei den Menschen, sagte Wolkenhauer. Die anhaltischen Kirchengemeinden luden unter dem Kirchentagsmotto „Die Kirche bleibt im Dorf“ zum kostenlosen Mittagessen an 120 Tischen auf dem Marktplatz ein. Unter den Gästen waren auch Bischöfe und Präsides von sieben anderen evangelischen Landeskirchen, unter anderem Sachsen, Berlin-Brandenburg, Württemberg sowie des katholischen Bistums Magdeburg.
Gespräche und Musik
Am Nachmittag sollte das Hoffnungskulturfest mit Gesprächsangeboten auf der Bühne das Thema Hoffnung aus verschiedenen Perspektiven betrachten. So etwa aus Sicht der Kirche durch die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich. Musikalische Beiträge hatte unter anderem Sänger Sebastian Krumbiegel zugesagt.



