Rotes Kreuz beklagt Angriffe auf Mitarbeiter bei Ebola-Eindämmung

Rotes Kreuz beklagt Angriffe auf Mitarbeiter bei Ebola-Eindämmung

Genf (epd). Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat Angriffe auf Mitarbeiter bei der Eindämmung des schweren Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo verurteilt. Bei mehreren Attacken in jüngster Zeit seien zwölf Freiwillige verletzt worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz am Montag in Genf mit.

Zudem hätten Täter Ambulanzfahrzeuge beschädigt und Ausrüstung zerstört. Die Weltgesundheitsorganisation hatte im Mai angesichts des Ausbruchs den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Eindämmung der lebensgefährlichen Infektionskrankheit Ebola wird durch die Gewalt im Osten des Kongos behindert. Laut den jüngsten Daten des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit haben sich bisher 5.514 Menschen angesteckt. 2.642 Menschen sind demnach an Ebola gestorben.