Berlin (epd). Rund 150.000 Menschen haben den temporären Erinnerungsort am Brandenburger Tor zum 65. Jahrestag des Mauerbaus besucht. Das Programm zum Jahrestag gehe daher mit „sehr großer Resonanz“ zu Ende, teilten die Kulturprojekte Berlin und die Stiftung Berliner Mauer als Veranstalter am Montag mit. Die Installation konnte noch bis Montag besucht werden.
Vom Jahrestag, dem 13. August, bis Sonntag sei mit mehr als 80 Veranstaltungen an die innerdeutsche Teilung erinnert worden. Die Programmpunkte seien „durchweg sehr gut besucht“ gewesen, hieß es. Der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor bestand aus einer rund drei Meter hohen und 30 Meter langen Installation des Künstlers Hubertus Hamm, die an die einstigen Grenzanlagen erinnern sollte. Je nach Perspektive habe die Wand aus Aluminium lichtundurchlässig oder transparent gewirkt. Die Installation habe mit der Brutalität der Grenzziehung und Momenten der Durchlässigkeit gespielt.
Historische Fotografien und kostenfreie Führungen
Dazu gab es auch eine Open-Air-Ausstellung vor dem Brandenburger Tor unter dem Titel „Mauerblicke. Berlin 1961-1990“. Das Programm erlaubte laut Veranstalter unterschiedliche Zugänge und einen würdigen Rahmen des Gedenkens. An der ab dem 13. August 1961 gebauten Berliner Mauer wurden mindestens 140 Menschen bei Fluchtversuchen getötet. Sie fiel am 9. November 1989.



