Bundeskanzler Merz: Werden Freiheit und Offenheit verteidigen

Bundeskanzler Merz: Werden Freiheit und Offenheit verteidigen
Ein Todesopfer und fast 30 zum Teil schwer Verletzte: Der mutmaßlich islamistisch motivierte Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin löst Schockwellen und Trauer aus. Bundeskanzler Merz nimmt an einer ökumenischen Gedenkandacht teil.

Berlin (epd). Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine entschlossene Reaktion des Staates auf den mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin angekündigt. Vor einer ökumenischen Trauerandacht in der Berliner Marienkirche am Alexanderplatz sagte Merz am Sonntagnachmittag an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CSD in Berlin und ganz Deutschland gerichtet: „Lassen Sie sich, lassen wir uns nicht einschüchtern.“ Solche Taten hätten nur einen Zweck, nämlich die Gesellschaft zu spalten und ihr Offenheit und Freiheit zu nehmen.

Die Bundesregierung werde alles tun, um den oder die Täter so schnell wie möglich zu fassen, sagte der Bundeskanzler. Über Konsequenzen werde mit Entschlossenheit und Besonnenheit entschieden. „Diese Straftäter haben in der Mitte unserer Gesellschaft keinen Platz“, sagte Merz und weiter: „Wir werden nicht zulassen, dass das Gift des Terrorismus und gegen die Freiheit weiter um sich greift.“

Freiheit und Offenheit verteidigen

Die Freiheit der Gesellschaft werde verteidigt, versicherte Merz. Er betonte: „Wir sind mehr, wir sind stärker und wir halten in unserem Land zusammen.“ Die Freiheit, Offenheit und Liberalität unseres Lebens werde verteidigt, sagte der CDU-Politiker. Merz dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles Eingreifen und vorbildliches Handeln. Den Verletzten wünschte der Bundeskanzler schnelle Genesung.