Penzberg (epd). Novum im oberbayerischen Penzberg: Seit Dienstag machen Schilder an den Ortseingängen nicht nur auf die katholischen und evangelischen Gottesdienstzeiten aufmerksam, sondern auch auf das Freitagsgebet der Moschee. Mit diesem gemeinsamen Projekt setze man ein Zeichen für gelebte Ökumene, gegenseitigen Respekt und den interreligiösen Dialog, teilte die Stadt Penzberg auf ihrer Facebook-Seite mit. Ob es eine Schilderkombination von Kirchen und Moschee wie in Penzberg bereits anderswo gebe, sei der Stadt nicht bekannt, sagte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd).
Erst seit 2008 können alle Religionsgemeinschaften an Ortseingängen von Kommunen auf ihre Gebetszeiten verweisen. Davor war das nur für die katholische und die evangelische Kirche erlaubt. Die gesetzliche Grundlage des Bundesverkehrsministeriums dazu stammt vom August 1960.



