Bonn (epd). Die Deutsche Krebshilfe konnte im Jahr 2025 die Zahl der von ihr geförderten Initiativen und Projekte erhöhen. Das geht aus dem am Dienstag in Bonn vorgestellten Jahresbericht hervor. Zugleich weist aus, dass die Spendensumme im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Den Angaben nach unterstützte die gemeinnützige Stiftung 2025 188 Projekte, um Menschen mit Krebs zu helfen (2024: 164). Die Spendengelder beliefen sich auf 171 Millionen Euro. Im Jahr des 50-jährigen Bestehens der Stiftung 2024 waren es 181 Millionen Euro. Insgesamt hat die Stiftung den Angaben zufolge bisher 5.438 Projekte auf den Weg gebracht.
„Ich möchte all denjenigen danken, die die Arbeit der Deutschen Krebshilfe möglich machen, denn als Bürgerbewegung gegen Krebs finanzieren wir alle unsere Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung“, sagte Präsidentin Rita Schmutzler bei der Jahrespressekonferenz.
Größter privater Drittmittelgeber
Die Deutsche Krebshilfe sei der größte private Drittmittelgeber in der Onkologie, hieß es. Allein 2025 stellte sie 46,8 Millionen Euro für neue Forschungsprojekte und -programme bereit. Mit fast 53 Millionen Euro förderte die Organisation klinische und wissenschaftliche Strukturmaßnahmen. 14 Millionen Euro stellte sie für Projekte und Initiativen zur Krebsprävention und -früherkennung bereit. Überdies flossen 8 Millionen Euro in die Patienteninformation und Aufklärungsarbeit sowie rund 4,4 Millionen Euro in den Härtefonds, der finanzielle Hilfe für Krebspatienten bietet.
„Ein zentraler Fortschrittsmotor für die Krebsmedizin sind die von uns initiierten und geförderten Comprehensive Cancer Center“ (CCC), sagte Vorstandsmitglied Gerd Nettekoven. In diesen Zentren stehe auch die Weiterentwicklung von innovativen Diagnose- und Behandlungsmethoden im Mittelpunkt.




