Weniger Empfänger von Aufstiegs-Bafög

Weniger Empfänger von Aufstiegs-Bafög
Mit dem Aufstiegs-Bafög werden Berufstätige unterstützt, die sich für eine Position mit mehr Verantwortung weiterbilden. Im vergangenen Jahr wurden 186.100 Menschen in Deutschland gefördert.

Wiesbaden (epd). Die Zahl der Empfänger des sogenannten Aufstiegs-Bafögs ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, nahmen 2025 rund 186.100 Personen die Förderung in Anspruch, das waren 3.600 (minus 1,9 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Insgesamt wurde eine Fördersumme von 1,1 Milliarden Euro bewilligt. Die Summe stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent. Mit dem Aufstiegs-BAföG werden Menschen finanziell unterstützt, die sich mit dem Ziel fortbilden lassen, eine Tätigkeit mit mehr Verantwortung und höherer Vergütung zu übernehmen.

Zuschüsse von durchschnittlich 5.200 Euro

Das Aufstiegs-Bafög wird zum Teil als Zuschuss und zum Teil als Darlehen gewährt. Geförderte erhielten im Jahr 2025 im Durchschnitt einen Zuschuss in Höhe von 5.200 Euro, das waren 100 Euro mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus wurden Darlehen in Höhe von durchschnittlich 1.800 Euro pro Person bewilligt, auch das waren 100 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mit den Förderungsbeträgen können Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Lebensunterhalt und Kinderbetreuung sowie Materialkosten für ein Meisterprüfungsprojekt gefördert werden.

Im Jahr 2025 waren die staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher weiterhin der am häufigsten geförderte Fortbildungsberuf (52.000 Geförderte). Diese Gruppe machte etwas mehr als ein Viertel aller Empfänger aus (28 Prozent). Nach den Erzieherinnen und Erziehern wurden die Berufe Industriemeister/-in Metall (9.600 Geförderte) und Wirtschaftsfachwirt/-in (9.100 Geförderte) am häufigsten unterstützt.