Entwicklungsministerin dankt ziviler Friedensarbeit

Entwicklungsministerin dankt ziviler Friedensarbeit
Zu einem Tag des gemeinsamen Danks haben sieben Entwicklungsdienste und die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung eingeladen. Die Arbeit zurückgekehrter Fachkräfte aus dem Globalen Süden wurde dabei gewürdigt.

Berlin (epd). Die Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) hat sich am Montag bei zurückgekehrten Fachkräften aus dem Entwicklungs- und Friedensdienst bedankt. Beim sogenannten „Danktag“ in Berlin wurden knapp 200 Fachkräfte gewürdigt, die sich in Ländern des Globalen Südens engagierten. „Ihre Arbeit stärkt Strukturen für Staat und Gesellschaft“, sagte Alabali-Radovan mit Blick auf die zivile Friedensarbeit.

Unter dem Motto „Den Frieden suchen - nah und fern“ wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Organisationen zum Feiern eingeladen. Ministerin Alabali-Radovan bedankte sich bei den Fachkräften für ihre Arbeit und betonte deren Wichtigkeit. „Vertrauen ist die zentrale Voraussetzung für Frieden und Friede ist die größte strategische Aufgabe unserer Zeit“, bekräftigte Alabali-Radovan: „Dafür verdienen Sie auch öffentlich mehr Anerkennung und Sichtbarkeit.“

Rund 800 Fachkräfte im vergangenen Jahr

Der „Danktag“ werde alle zwei Jahre veranstaltet, hieß es. Neben einem Gottesdienst standen auch Erzählungen von Rückkehrerinnen und Rückkehrern sowie Fachgespräche auf dem Plan. Veranstalterinnen seien die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung sowie die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste, zu welcher alle sieben staatlich anerkannten Träger des Entwicklungsdienstes in Deutschland gehören.

2025 standen laut Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft rund 800 Fachkräfte unter Vertrag, die in 83 Länder entsendet wurden. Regionaler Schwerpunkt der Entsendungen sei Afrika gewesen, mit knapp 50 Prozent der Fachkräfte, gefolgt von Asien inklusive des Nahen Ostens mit knapp 30 Prozent.