Berlin (epd). Die Bundesregierung spricht nach dem Treffen von Spitzenvertretern der Koalitionsparteien mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden von einer konstruktiven und konzentrierten Atmosphäre. Alle Seiten hätten anerkannt, dass die Sozialsysteme reformiert und die Bürokratielast verringert werden müssen, erklärte die Regierung am Mittwochabend im Anschluss an das Treffen in Berlin.
Die Vertreter der schwarz-roten Koalition hätten die Bereitschaft der Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter begrüßt, den Reformprozess konstruktiv zu begleiten. Dazu seien weitere Gespräche vereinbart worden, hieß es vonseiten der Bundesregierung, die jedoch keine weiteren Details nannte.
Merz: Deutschland wieder auf Wachstumskurs bringen
In einem Instagram-Post von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) heißt es, gute Lösungen entstünden im Dialog. In den nächsten Wochen sei es von höchster Priorität, Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen.
Vier Themen wurden den Angaben nach besprochen: die Situation am Arbeitsmarkt, die Stabilität und Sicherung der Sozialversicherungen, Bürokratieabbau und Steuerpolitik. Einigkeit habe darüber geherrscht, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland vor großen Herausforderungen steht.
Zudem hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens im Kanzleramt darin übereingestimmt, dass weitere Schritte zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes angegangen werden müssen. Dazu gehörten auch die Bemühungen, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern, etwa durch die Senkung von Energiekosten und die steuerliche Entlastung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.



