Händel-Festspiele beginnen mit Konzert auf dem Marktplatz

Händel-Festspiele beginnen mit Konzert auf dem Marktplatz
Mit mehr als 80 Veranstaltungen laden die diesjährigen Händel-Festspiele bis zum 14. Juni in die Saalestadt Halle. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Operndarbietungen und Konzerte mit Stücken des in Halle geborenen Barockkomponisten.

Halle (epd). Die 104. Händel-Festspiele sind am Freitagnachmittag vor der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle (Saale) feierlich eröffnet worden. Die Taufkirche des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759) war auf dem festlich geschmückten Markt Kulisse für Musikdarbietungen des Stadtsingechores und des Akademischen Orchesters der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Danach konnten die Musikliebhaber einem Carillon-Konzert des größten europäischen Glockenspiels im Roten Turm auf dem Marktplatz lauschen.

Zehn Tage lang bietet das Festival mehr als 80 Veranstaltungen, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“ auseinandersetzen, teilte die Stiftung Händel-Haus Halle mit.

Von Barockopern bis Club-Events

„Nirgends auf der Welt gibt es in so kurzer Zeit so viele Barockopern zu erleben wie in Halle“, hieß es. Im Zentrum des Programms mit sieben Opern und drei Marionetten-Opern stünden die Neuproduktion von Händels Rinaldo sowie seine Klassiker Agrippina, Giustino und Ariodante. Zudem stünden drei Oratorien und zwölf Konzerte mit Stücken des seinerzeit europaweit erfolgreichen Komponisten auf dem Programm.

Beim Publikum beliebt sind die Wandelkonzerte, beispielsweise im Botanischen Garten, und das Preisträgerkonzert mit René Jacobs und dem Kammerorchester Basel. Hinzu kommen diverse Veranstaltungen in Clubs, im Planetarium, im Stadtmuseum oder auf dem Motorschiff „Händel II“, ehe zum Abschluss des Festivals der „Messiah“ mit dem weltberühmten „Halleluja“ erklingen wird.