Osnabrück (epd). Das Morgenland Festival Osnabrück präsentiert von Freitag an Musik, die von unterschiedlichen Kulturen geprägt ist. Die Ensembles und Solisten aus Europa, Afrika und arabischen Ländern spannen dabei den Bogen von avantgardistischem Punk über zeitgenössische Kammer- und Jazzmusik bis zu elektronischen Clubformaten, wie Festivalleiterin Shabam Pavaresh mitteilte. Die Künstlerinnen und Künstler treten bis zum 6. Juni in der Kunsthalle, der Lagerhalle, in Kirchen und Clubs in der Innenstadt auf.
Das Trio „Avalanche Kaito“ etwa verbindet den Angaben zufolge die westafrikanische Tradition des Grio, eines Sängers und Geschichtenerzählers, mit einer eigenständigen Klangsprache aus Post-Punk und hypnotischen Rhythmen. Das Kollektiv „El Khat“ nutze selbstgebaute Instrumente und Alltagsgegenstände, um alte jemenitische Musik in einen modernen Kontext zu übersetzen. Das Morgenland Festival widmet sich seit der Gründung 2005 jährlich der Musik des Nahen und Mittleren Ostens.



