KD-Bank setzt weiter auf Solidität und Werteorientierung

KD-Bank setzt weiter auf Solidität und Werteorientierung
Die KD-Bank sieht sich in ihrer ethischen Grundhaltung und ihrer Konzentration auf Kirche, Diakonie und Sozialwirtschaft durch gute Geschäftszahlen bestätigt. Die 1925 gegründete Bank wuchs 2025 in allen Geschäftsbereichen.

Dortmund (epd). Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Mit Wachstum in allen Sparten sei 2025, im Jahr des 100. Jubiläums der Bank, „ein sehr solides und insgesamt sehr erfreuliches Ergebnis“ erzielt worden, sagte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Thiesler am Mittwoch bei der Generalversammlung in Dortmund.

Das Volumen der Kundeneinlagen und Wertpapieranlagen stieg laut Geschäftsbericht um 5,7 Prozent auf einen Spitzenwert von 10,5 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme wuchs um 2,2 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, das Kreditgeschäft legte um 4,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Neue Kredite wurden im Volumen von rund 350 Millionen Euro zugesagt.

Sie fließen nach Thieslers Worten in Projekte mit gesellschaftlicher und ethisch-nachhaltiger Wirkung. Finanzierungsschwerpunkte seien bezahlbarer Wohnraum, Lebensqualität im Alter, Bildung, Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe sowie lebendiges Gemeindeleben. „Wir finanzieren, was sozialen Nutzen stiftet“, sagte der Bankchef.

Verbesserte Ertragslage und vier Prozent Dividende

Auch die Ertragslage verbesserte sich laut Thiesler dank eines normalisierten Zinsüberschusses, das Betriebsergebnis stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr von 34 auf gut 51 Millionen Euro. Am Jahresüberschuss von gut 13,4 Millionen Euro werden die Mitglieder laut Angaben mit vier Prozent Dividende beteiligt.

Die 1925 von der evangelischen Kirche gegründete KD-Bank mit Hauptsitz in Dortmund gehört zu den größten deutschen Genossenschaftsbanken. Mitglieder sind knapp 3.500 kirchliche und diakonische Institutionen. Die Bank betreut etwa 7.000 Einrichtungen in Kirche und Diakonie sowie rund 27.000 Privatkunden.