Berlin (epd). Mehr Menschen halten die Arbeit ihres Chefs durch Künstliche Intelligenz (KI) für ersetzbar als die eigene Tätigkeit. Bei einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom sagten 29 Prozent, dass eine KI ihren Vorgesetzten ersetzen könnte. Nur 23 Prozent bejahten das für ihre eigene Berufstätigkeit.
Wie der Verband Bitkom am Montag in Berlin mitteilte, wurden 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 550 Erwerbstätige. Die repräsentative Befragung sei im Februar und März erfolgt.
Zugang zu KI sehr unterschiedlich
22 Prozent sagten den Angaben des Branchenverbandes zufolge, dass in ihrem Unternehmen bereits heute Stellen nicht mehr nachbesetzt oder sogar abgebaut werden, weil eine KI entsprechende Aufgaben übernimmt. 38 Prozent der Erwerbstätigen erhielten durch ihren Arbeitgeber Zugriff auf KI-Anwendungen, und 27 Prozent nutzten diese auch aktiv. Weitere elf Prozent hätten zwar Zugang zu KI, machten von ihr aber bislang keinen Gebrauch. Auf der anderen Seite gebe es für 31 Prozent der Beschäftigten kein Angebot an KI-Werkzeugen.




