Hannover, Berlin (epd). Trotz der Kältewelle zum Jahresbeginn ist der Krankenstand der Beschäftigten unter den Versicherten der Techniker Krankenkasse im ersten Quartal 2026 leicht zurückgegangen. Die Erkältungssaison sei im Vergleich zu den Vorjahren offenbar milder verlaufen, sagte Kassen-Chef Jens Baas dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Samstag).
Demnach war im Durchschnitt jede bei der gesetzlichen Kasse versicherte Erwerbsperson von Januar bis einschließlich März dieses Jahres 5,00 Tage krankgeschrieben. 2025 seien es im Vergleichszeitraum noch 5,35 Tage gewesen.
Hauptsächlich Erkältungsdiagnosen
Hauptgrund für die Krankmeldungen waren den Angaben zufolge nach wie vor Erkältungsdiagnosen wie Grippe, Schnupfen oder Corona-Erkrankungen. 2026 war jede Erwerbsperson, die bei der Techniker Krankenkasse versichert war, im ersten Quartal im Schnitt 1,32 Tage mit einer Erkältungsdiagnose krankgeschrieben. Zum Vergleich: 2025 waren es noch 1,79 Tage und 2024 laut Statistik 1,51 Tage.
Eine erneute Zunahme habe es hingegen bei den psychischen Diagnosen wie zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen mit durchschnittlich 0,99 Fehltagen je Erwerbsperson gegeben. Hier lag die Zahl der Fehltage 2025 und 2024 jeweils bei 0,92. Auf Platz drei waren mit durchschnittlich 0,65 Fehltagen Krankheiten des Muskelskelett-Systems, zu denen beispielsweise Rückenschmerzen gehören. 2025 waren es 0,63 und 2024 noch 0,67 Fehltage.




