Thale (epd). DIe Walpurgisfeierlichkeiten im Harz haben auch in diesem Jahr Tausende Besucher angezogen. Allein im Landkreis Harz auf der Ostseite des Mittelgebirges zählte die Polizei etwa 14.000 Gäste. Diese hätten die größte Touristenattraktion im Harz an den Veranstaltungsorten Thale, Schierke und Wernigerode verfolgt, teilte das Polizeirevier Harz am Freitagmorgen in Halberstadt mit.
Auf dem Hexentanzplatz wurden laut Polizei etwa 4.000 Besucherinnen und Besucher und in der Innenstadt von Thale weitere 6.000 Personen gezählt. In Schierke waren mehr als 4.000 Tickets für die Feierlichkeiten der Walpurgisnacht verkauft worden. Größere Störungen habe es nicht gegeben, teilte die Polizei mit. Sie berichtete lediglich von einer wechselseitigen Körperverletzung, Beleidigungen, einem Hausverbot und einem Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs.
Auch christliche Ursprünge
Insgesamt waren in mehr als 20 Orten des Mittelgebirges Veranstaltungen rund um die Walpurgisnacht geplant. Nach weitverbreiteter Ansicht geht das heutige Touristenspektakel Walpurgisnacht auf vorchristliche, keltische und germanische Bräuche und Aberglauben zurück. Am Abend des 30. April sollen die Hexen zum Brocken geritten sein, um sich dort am Feuer mit dem Teufel zu paaren. Unterwegs verhexten sie alles, was ihnen in die Quere kam.
Der Walpurgis-Kult hat aber auch christliche Ursprünge. So ist der 1. Mai Namenstag der Volksheiligen Walburga.




