Wiesbaden (epd). Die Kosten pro Arbeitsstunde sind in Deutschland 2025 auf im Schnitt 45 Euro gestiegen. Das waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Damit hatten Unternehmen gemessen am EU-Durchschnitt der Arbeitskosten (34,90 Euro) rund 29 Prozent höhere Belastungen zu tragen. Verglichen mit 2020 stiegen die Arbeitskosten bundesweit in allen Wirtschaftsabschnitten um mindestens 14 Prozent.
Die Kostenbelastung je Arbeitsstunde fällt in der EU sehr unterschiedlich aus. Nach bisher vorliegenden Ergebnissen war der Faktor Arbeit in Luxemburg mit 56,80 Euro am teuersten. Dänemark kommt auf 51,70 Euro und die Niederlande auf 47,90 Euro. Die Länder mit den EU-weit niedrigsten Arbeitskosten waren Ungarn (15,20 Euro), Rumänien (13,60 Euro) und Bulgarien (12,00 Euro). Aus Belgien lagen keine Zahlen vor.





