Musiker Wartke: Materie hatte Lust auf Neues und schuf Leben

Musiker Wartke: Materie hatte Lust auf Neues und schuf Leben

Frankfurt a.M. (epd). Für den Musikkabarettisten Bodo Wartke spricht vieles dafür, dass es eine göttliche Kraft gibt. „Das Leben wollte in die Welt, und sobald die Umstände günstig waren, passierte es in einer Wahnsinnsopulenz und Pracht“, sagte der 48-Jährige dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Mai-Ausgabe).

Wartke stellte die Frage: „Warum hat die Materie Lust, etwas Neues auszuprobieren?“ Er glaube, dahinter stecke eher Neugier als ein Masterplan: „Mal gucken, was dabei herauskommt.“

Der am 21. Mai 1977 in Hamburg geborene Wahl-Berliner wurde mit Liedern wie „Barbaras Rhabarberbar“ oder „Für Elise“, eine Abwandlung des bekannten gleichnamigen Klavierstücks von Ludwig van Beethoven, bekannt. Er bekam für seine Tätigkeit mehrere Auszeichnungen, darunter 2004 den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte „Chanson“, 2023 den Deutschen Sprachpreis und 2025 den Fred Jay Preis der GEMA.