Köln (epd). Familien mit Neugeborenen fühlen sich durch Willkommensbesuche gut unterstützt. Das ergab eine Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH), bei der insgesamt 618 Eltern befragt wurden. Diese hatten einen Willkommensbesuch in ihrer Kommune erhalten. 90 Prozent von ihnen waren sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Angebot, wie das Zentrum am Dienstag in Köln mitteilte.
Ein Großteil der befragten Eltern (82,5 Prozent) habe angegeben, dass die Besuche ihnen vermittelten, dass es in Ordnung ist, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 84,3 Prozent der Eltern fühlten sich laut der Studie durch die Willkommensbesuche gut über lokale Angebote informiert. Die Befragung erfolgte in 564 Kommunen, von denen 2024 rund 60 Prozent Willkommensbesuche anboten.
Wichtig ist das persönliche Gespräch
Bei den Willkommensbesuchen steht laut NZFH das persönliche Gespräch im Mittelpunkt. Eltern können Fragen stellen, bekommen Informationen zu Anlaufstellen und Angeboten der „Frühen Hilfen“ und werden bei Bedarf an weitere Unterstützungsangebote vermittelt. Meist besuchen Sozial- oder Diplom-Pädagoginnen und Pädagogen, zum Teil auch Freiwillige, die Familien. Die Angebote der „Frühen Hilfen“ richten sich an Familien mit Kindern bis drei Jahren ab der Schwangerschaft, um besonders Familien in belasteten Lebenslagen zu unterstützen.



