Köln (epd). Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erhofft sich vom Petersberger Klimadialog ein „klares Signal“ zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Aktuell werde jedem deutlich, „wie stark die Abhängigkeit von fossilen Energien uns in unserem Wirtschaften und in unserer Freiheit bedrängt“, sagte Schneider vor Beginn des zweitägigen internationalen Treffens am Dienstag im „Morgenmagazin“ der ARD. Er nannte den Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung des Wirtschaftens mittels Wärmepumpen und E-Autos einen „Megatrend“, dem er zum Durchbruch verhelfen wolle.
Das Treffen in der deutschen Hauptstadt dient dem klimapolitischen Austausch sowie zur Vorbereitung der 31. Weltklimakonferenz Ende des Jahres in der Türkei. Am Mittwoch soll Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Rede halten. Ministerinnen und Minister aus mehr als 40 Ländern sind eingeladen. Das Bundesumweltministerium rechnet mit insgesamt rund 400 Teilnehmenden. Schneider sagte, es seien fast alle Staaten vertreten, die relevant sind.
Fester Termin in der Klimadiplomatie
Seit dem ersten Treffen im Jahr 2010 hat sich der Petersberger Klimadialog als fester Termin in der Klimadiplomatie etabliert. Die Weltklimakonferenz ist für den 9. bis 20. November in Antalya geplant.




