Berlin (epd). Im Potsdamer Park Sanssouci werden wieder Schafe zur „ökologischen Wiesenpflege“ eingesetzt. Ab Mittwochvormittag werden die ersten 35 Tiere auf der Wiese am Rossebrunnen erwartet, wie die Stiftung Preussische Schlösser und Garten Berlin-Brandenburg mitteilte. Bis November sollen die Schafe die insgesamt 15 Hektar Grasfläche im Park „mähen“.
Anders als schwere Maschinen „verbrauchen die Tiere keinen Diesel und verdichten den Boden in den empfindlichen Parks nicht unnötig“. Den Angaben zufolge verrichten Schafe seit 2018 im Park Sanssouci und im Schlossgarten Charlottenburg den Mähdienst.
Genügsame Guteschafe
Bei den Tieren handelt es sich demnach um Guteschafe, eine ursprünglich aus Schweden stammende Hausschafrasse. Sowohl weibliche als auch männliche Tiere hätten schneckenförmige Hörner, sie seien sehr robust und genügsam. Zudem seien sie „neugierig und entspannt im Kontakt mit Menschen“.
Dennoch werden Besucherinnen und Besucher gebeten, die mit mobilen Elektrozäunen umgrenzten Wiesenflächen nicht zu betreten. Die Schafe dürften auch nicht gefüttert werden. Allerdings könne für 200 Euro die Patenschaft eines Schafes für die Saison 2026 übernommen werden.



