Köln (epd). In Köln sind am Samstagnachmittag laut Polizei 5.200 Menschen gegen sexualisierte Gewalt auf die Straßen gegangen. Die Versammlung zog vom Rudolfplatz und zum Aachener Weiher und sei ohne besondere Zwischenfälle verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das Aktionsbündnis „Widersetzen Köln“ und die Beratung „Feminist Law Clinic“ hatten zum Protest aufgerufen. Angemeldet waren 500 Teilnehmende.
Auf Plakaten forderten die Demonstrantinnen und Demonstranten ein „Ende patriarchaler Gewalt“, Solidarität mit Betroffenen und die Einführung des Grundsatzes „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht. Damit wären sexuelle Handlungen ohne klare Einwilligung strafbar. Hintergrund der Demonstration ist der Fall Collien Fernandes.




