Berlin (epd). Am vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine wird am Dienstag in Berlin mit mehreren Veranstaltungen der Opfer gedacht und Solidarität mit dem kriegsgeplagten Land ausgedrückt. Die Kirchen laden am Vormittag zu einem ökumenischen Friedensgebet für die Ukraine in die Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt ein. Erwartet werden dazu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs.
Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft zu einer Solidaritätsdemonstration für die Ukraine unter dem Motto „Für Europas Zukunft“ auf. Der Aufzug soll ab 18 Uhr vom Lustgarten über die Straße Unter den Linden zum Brandenburger Tor führen, „um zu zeigen, dass Berlin nicht wegschaut“, wie der Verein ankündigte. Dazu wird Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erwartet.
Protestmarsch und Gedenkgottesdienst
Unter dem Motto „Nein zum russischen Imperialismus!“ findet zuvor um 17 Uhr ein Protestmarsch vom Russischen Haus zum Lustgarten statt. Ein „stiller Trauerweg“ für die Opfer des Krieges führt ebenfalls am Abend ab 18 Uhr von der ukrainischen zur russischen Botschaft.
In der Marienkirche am Alexanderplatz findet zeitgleich ein ökumenischer Gedenkgottesdienst mit dem Berliner evangelischen Bischof Christian Stäblein und dem griechisch-orthodoxen Bischof Emmanuel von Christoupolis statt. Dazu erwartet werden Vertreter der Ukrainisch-Orthodoxen Gemeinde und der Griechisch-Katholischen Ukrainischen Gemeinde in Berlin.


