Rheingau-Musik-Festival 2026 bietet 158 Konzerte

Rheingau-Musik-Festival 2026 bietet 158 Konzerte
Konzerte auf Weingütern, in Schlössern und im Kloster: Das Rheingau-Musik-Festival hat für den Sommer mehr als 3.000 Künstlerinnen und Künstler eingeladen.

Oestrich-Winkel (epd). Das Rheingau-Musik-Festival 2026 hat 158 Konzerte an 26 Spielstätten des Rheingaus und in benachbarten Regionen im Programm. Mehr als 3.000 Künstlerinnen und Künstler seien in diesem Jahr zu Gast, sagte Michael Herrmann, Intendant und Geschäftsführer des Festivals bei der Vorstellung des Programms am Donnerstag in Oestrich-Winkel. Zu den Gästen in diesem Sommer zählten bedeutende Musikerinnen und Musiker wie der israelische Mandolinist Avi Avital, der US-amerikanische Violinist Joshua Bell und die österreichische Cellistin Julia Hagen. Zu hören sein werden unter anderem Vokal- und Instrumentalensembles wie das Bantu Ensemble, das BlechReiz BrassQuintett und das Ukulele Orchestra of Great Britain.

Zum Festivalstart am 20. und 21. Juni musiziert das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu. Den Auftakt gestaltet die Trompeterin Lucienne Renaudin Vary im Kloster Eberbach. Beim zweiten Eröffnungskonzert steht das hr-Sinfonieorchester gemeinsam mit dem diesjährigen Artist in Residence des Festivals, dem Pianisten Hayato Sumino, auf der Bühne im Wiesbadener Kurhaus. Hauptveranstaltungsorte des Festivals sind Schloss Johannisberg, Kloster Eberbach, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden.

Länderschwerpunkt „United Kingdom“

Der diesjährige Länderschwerpunkt heißt „United Kingdom“. Dazu präsentiert das Rheingau Musik Festival den Angaben zufolge Klangkörper wie das diesjährige Orchestra in Residence, die Academy of St Martin in the Fields, das Royal Scottish National Orchestra oder das Aurora Orchestra sowie Vokalensembles wie das Fokus-Ensemble VOCES8, den Tenebrae Choir oder The King’s Singers. „Sie alle verkörpern als Botschafter die musikalische Exzellenz und den kulturellen Stolz ihres Landes“, heißt es in der Mitteilung.

Die Kosten für den Festivalsommer belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Langfristige Sponsorenverträge, Konzert- und Sachsponsorings, die Beiträge und Spenden der Mitglieder des Fördervereins sowie ein Landeszuschuss in Höhe von 25.000 Euro sicherten die Finanzierung. Mehr als 130.000 Eintrittskarten stünden für die Konzerte zum Verkauf.