Dresden erinnert an Zerstörung der Stadt 1945

Dresden erinnert an Zerstörung der Stadt 1945
Dresden erinnert alljährlich am 13. Februar an eines der schrecklichsten Kapitel der Stadt.

Dresden (epd). Mit Veranstaltungen auf Friedhöfen und einer Andacht in der Frauenkirche hat am Freitag in Dresden das Gedenken an die verheerenden Bombenangriffe vor 81 Jahren und die Opfer von Krieg und Gewalt begonnen. Höhepunkte sind am Abend eine geplante Menschenkette mit mehreren Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ein „Bürgersingen“ vor dem Kulturpalast sowie das Läuten aller Kirchenglocken zum Zeitpunkt des ersten alliierten Luftangriffs am 13. Februar 1945 um 21.45 Uhr.

Zu Beginn wurden am Morgen unter anderem auf dem Nordfriedhof Kränze niedergelegt. Bei einer Friedensandacht am Mittag in der Frauenkirche erinnerte Pfarrerin Angelika Behnke an die Luftangriffe auf Dresden sowie an Kriegsopfer aus Vergangenheit und Gegenwart. Während die Friedensglocke der Kirche, die Jesajaglocke, läutete, mahnte Behnke, „nicht nachzulassen, zu bitten und zu beten für den Frieden in der Welt“. Außerdem wurde ein Versöhnungsgebet der Stadt Coventry in Großbritannien gehalten. Die Dresdner Partnerstadt wurde selbst durch deutsche Luftangriffe am 14. November 1940 verheerend zerstört.

Andachten und Gedenkkonzert geplant

Unter anderem sind am Freitag noch ein Gedenkkonzert sowie ein ökumenischer Gottesdienst und weitere Andachten geplant. Auf dem Neumarkt und in der Frauenkirche gibt es zudem die Möglichkeit, Kerzen aufzustellen.