Dresden (epd). Der Erhalt der einstigen Kantine des VEB Kombinat Robotron in Dresden ist einen entscheidenden Schritt weiter. Das 1974 fertiggestellte und heute denkmalgeschützte Gebäude zwischen Dresdner Altstadt und Großem Garten soll zu einem „offenen und flexibel nutzbaren Kunst- und Kulturzentrum“ umgebaut werden, wie die Stadt Dresden am Montag mitteilte. Dafür stünden insgesamt etwas mehr als 6,1 Millionen Euro zur Verfügung. Der Pavillonbau gilt als Denkmal der DDR-Moderne. Er bot in zwei Speisesälen rund 800 Menschen Platz.
Ein Preisgericht entschied sich für einen Entwurf des Dresdner Architekturbüros Knerer und Lang. Das Architektenbüro erhielt im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs den ersten Preis. Geplant sei eine Revitalisierung des Bauwerks. Robotron war der größte Computerhersteller der DDR. Die ehemalige Betriebskantine des Kombinats wurde nach Schließung des Werks unter anderem von der Semperoper als Probensaal genutzt.
Zukunftsweisendes Projekt
Das Projekt gehört den Angaben zufolge zu einem von 17 im Jahr 2024 bundesweit ausgewählten Vorhaben eines Investitionsprogramms des Bundes für zukunftsweisende Vorhaben im Bereich Städtebau. Dafür gibt es vom Bund vier Millionen Euro, eine Privatspende in Höhe von 1,5 Millionen Euro sowie 612.000 Euro Eigenmittel der Stadt Dresden.


