Neue E-Auto-Prämie mit Einkommensgrenze

Neue E-Auto-Prämie mit Einkommensgrenze
Die Bundesregierung will den Kauf klimafreundlicher Fahrzeuge ankurbeln. Umweltminister Schneider präsentiert ein Programm, das gezielt Haushalte mit mittleren und geringen Einkommen unterstützen soll.

Berlin (epd). Die von der Bundesregierung neu aufgelegte Förderung für das Anschaffen oder Leasen eines zumindest zum großen Teil batteriebetriebenen Fahrzeugs soll auf Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen beschränkt werden. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) präsentierte am Montag in Berlin das neue Förderprogramm, das staatliche Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro vorsieht. Bedingung dafür ist, dass das zu versteuernde Haushaltseinkommen pro Jahr nicht 80.000 Euro übersteigt, mit Kindern steigt die Grenze auf bis zu 90.000 Euro.

Als Faustregel des neuen Förderprogramms gilt: Je geringer das Einkommen und je höher die Zahl der Kinder, desto höher fällt der Zuschuss aus. So würden diejenigen erreicht, die die Förderung wirklich brauchen, und Mitnahmeeffekte vermieden, erklärte Schneider.

Förderung auch für Plug-In-Hybride

Förderfähig sind rein elektrisch betriebene Fahrzeuge, aber auch Plug-In-Hybride, die Verbrenner- und Elektromotor enthalten, sowie Fahrzeuge mit sogenannten Range Extendern, fossil betriebenen Reichweitenverstärkern. Sie müssen allerdings bestimmte Standards erfüllen, um gefördert zu werden. Die Basisförderung für reine E-Autos ist zudem höher als die für die anderen Modelle.

Das Förderprogramm gilt für alle seit dem 1. Januar dieses Jahres neu zugelassenen Fahrzeuge. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro für das Programm zur Verfügung. Das Ministerium geht davon aus, dass die Förderung für bis zu 800.000 Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reicht.