Dessau-Roßlau (epd). Die Einnahmen aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel haben in Deutschland im Jahr 2025 bei 21,4 Milliarden Euro gelegen. Die Erlöse lagen damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres von 18,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (UBA) am Mittwoch in Dessau-Roßlau mitteilte. Die Gelder fließen laut Umweltbundesamt vollständig in den Klima- und Transformationsfonds, der als Finanzierungsinstrument einen zentralen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands leiste.
Laut UBA-Präsident Dirk Messner hat sich der Emissionshandel zum zentralen sektorübergreifenden Klimaschutzinstrument entwickelt. In Kombination mit weiteren wirkungsvollen Maßnahmen setze die CO2 -Bepreisung „entscheidende Impulse“ für den klimaschonenden Umbau der Gesellschaft.
Einnahmen fließen in Klimaschutz-Programme
„Dabei spielen die Einnahmen aus dem Emissionshandel eine unerlässliche Rolle“, sagte Messner. Sie würden in Programme zum Klimaschutz wie in die energetische Gebäudesanierung, in die Dekarbonisierung der Industrie sowie in den Ausbau der erneuerbaren Energien, der Elektromobilität und der Ladeinfrastruktur fließen.
Auf diese Weise schaffe der Emissionshandel den notwendigen Dreiklang aus ambitioniertem Klimaschutz, Sozialverträglichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Der Europäische Emissionshandel 1 (EU-ETS 1) umfasst laut Umweltbundesamt die Treibhausgasemissionen aus Energie- und energieintensiven Industrieanlagen, des innereuropäischen Luftverkehrs sowie des Seeverkehrs.


