Elf Brandopfer aus der Schweiz in deutschen Krankenhäusern

Elf Brandopfer aus der Schweiz in deutschen Krankenhäusern

Bonn (epd). Nach einer ersten Aufnahme von vier schwerstverletzten Brandopfern aus der Schweiz sind weitere sieben Patienten in deutsche Krankenhäuser zur Behandlung gebracht worden. Insgesamt befinden sich somit elf Patientinnen und Patienten in Deutschland in einer spezialisierten Behandlung, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am Sonntag in Bonn mitteilte. Die bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana Verletzten fanden Aufnahme in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin.

In dem Skiort im Kanton Wallis hatte es in der Silvesternacht in einer Bar gebrannt. Schweizer Medienberichten zufolge meldeten die Behörden etwa 40 Tote und mehr als 100 Verletzte.

Hilfe über EU-Katastrophenschutzverfahren

Insgesamt wurden nach Angaben des Bundesamtes über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patientinnen und Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.