Bundesinnenministerium hisst am Dienstag erstmals Regenbogenflagge

Bundesinnenministerium hisst am Dienstag erstmals Regenbogenflagge

Das Bundesinnenministerium hisst am Dienstag erstmals die Regenbogenflagge als Zeichen der Solidarität mit sexuellen Minderheiten. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, soll die Flagge anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit (17. Mai) am Dienstsitz von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zu sehen sein. Faeser hatte im April erstmals ausdrücklich erlaubt, dass die Regenbogenfahne zu bestimmten Anlässen an Gebäuden von Bundesministerien und -behörden gehisst werden darf.

In der Vergangenheit sorgte es immer wieder Diskussionen, wenn einzelne Ministerien etwa zum Christopher Street Day (CSD) die Regenbogenfahne an ihren Gebäuden anbrachten, weil es aus dem zuständigen Innenressort dafür keine ausdrückliche Erlaubnis gab.

Die von Faeser entschiedene Erlaubnis sieht vor, dass die Fahne an den offiziellen Flaggenmasten und -stöcken von Bundesgebäuden anlässlich eines konkreten Termins wehen darf. Ausdrücklich nicht erlaubt ist die Fahne dagegen für Feier- und Gedenktage, für die eine besondere Beflaggung angeordnet ist, etwa den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, den 1. Mai oder Tage der Bundestags- oder Europawahlen.