Bundespräsident besucht die Gedenkstätte Sachsenhausen

Bundespräsident besucht die Gedenkstätte Sachsenhausen

Einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 26. Januar die brandenburgische KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen besuchen. Dabei wird er von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (beide SPD) begleitet, wie die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Freitag mitteilte. Nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte sei eine Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus geplant.

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Unter ihnen befanden sich politische Gegner des NS-Regimes, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie sogenannte Berufsverbrecher und "Asoziale". Ab August 1945 wurde das Gelände des KZ Sachsenhausen von der Sowjetischen Militäradministration als Speziallager Nr. 7 weiterverwendet.

Am 27. Januar 1945 wurde das NS-Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. 1996 wurde der 27. Januar zum nationalen Gedenktag erklärt. Seit 2005 ist der 27. Januar zudem internationaler Holocaust-Gedenktag.