Sachsen: Stätten des Meissner Porzellans sollen Weltkulturerbe werden

Sachsen: Stätten des Meissner Porzellans sollen Weltkulturerbe werden

Die Stätten des Meissner Porzellans und das Baudenkmal Göltzschtalbrücke im Vogtland sollen nach dem Willen der sächsischen Landesregierung Unesco-Weltkulturerebe werden. Das Kabinett verständigte sich am Dienstag in Dresden auf diese beiden Vorschläge.

Nach der Evaluierung durch einen internationalen Fachbeirat 2022 wird die Kulturministerkonferenz im Jahr darauf die neue Vorschlagsliste beschließen und zum 1. Februar 2024 bei der Unesco vorlegen. Mit den Stätten der Porzellanherstellung bewirbt sich Meißen in einem zweiten Anlauf um dem Weltkulturerbe-Titel. 2012 hatte sich die Stadt an der Elbe erfolglos beworben. Die 78 Meter hohe Göltzschtalbrücke gilt als die größte aus Ziegeln errichtete Brücke der Welt.

In Deutschland gibt es bisher 51 anerkannte Welterbestätten. Sachsen ist mit den beiden länderübergreifenden Stätten Montanregion Erzgebirge und dem Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau vertreten.