Demonstranten in Berlin fordern Stärkung öffentlicher Einrichtungen

Demonstranten in Berlin fordern Stärkung öffentlicher Einrichtungen

Rund 250 Menschen sind am Samstag in Berlin für eine sozialere Gesellschaft und den Ausbau der öffentlichen Daseinsvorsorge auf die Straße gegangen. Der Demonstrationszug ging am Nachmittag vom Hauptbahnhof zum Roten Rathaus. Unter dem Motto "Gemeinsam auf die Straße!" forderten die Demonstranten unter anderem mehr Investitionen in öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Wohnungsgesellschaften sowie Verkehrs-, Wasser- und Energiebetriebe.

"In unserer Stadt läuft vieles schief: Mieten explodieren, Personal fehlt in Krankenhäusern, Schulen, Kitas und im öffentlichen Dienst", hieß es im Aufruf. Nach den Bundestags- und Abgeordnetenhauswahlen am 26. September drohe, "dass die Krisenkosten auf dem Rücken der Bevölkerung abgewälzt werden, statt das Geld bei Reichen und Vermögenden zu holen".

Zudem wurde vor weiteren Privatisierungen landeseigener Betriebe gewarnt. Zu den Unterstützern der "Öffentlich statt privat!"- Demonstration gehörten mehrere Gewerkschaften sowie Initiativen wie "Gemeingut in BürgerInnenhand", "Berliner Wassertisch", und "Deutsche Wohnen & Co Enteignen".