Gedenkstele für 140. Todesopfer an Berliner Mauer

Gedenkstele für 140. Todesopfer an Berliner Mauer

Zum 60. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer wird mit einer neuen Stele an ein Opfer des DDR-Grenzregimes erinnert. Die Gedenkstele für den sowjetischen Soldaten Wladimir Iwanowitsch Odinzow, der 1979 in der Nähe der Grenze zum West-Berliner Bezirk Spandau in Brandenburg erschossen wurde, soll am 11. August am Mauerweg nahe seinem Todesort enthüllt werden, teilten die brandenburgische Aufarbeitungsbeauftragte und die Stiftung Berliner Mauer am Dienstag mit.

Der damals 18-Jährige ist das 140. Todesopfer an der Mauer, das bekannt geworden ist. Odinzow war den Angaben zufolge in der DDR in der Garnison Elstal westlich von Berlin stationiert und wurde als vermeintlicher Flüchtling auf der Dorfstraße von Seeburg, unweit der Grenze zu West-Berlin, von Polizeiposten erschossen. Der Fall war erst 2017 bekanntgeworden.