Merkel räumt Versäumnisse beim Klimaschutz ein

Merkel räumt Versäumnisse beim Klimaschutz ein

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Versäumnisse beim Klimaschutz eingeräumt. Zwar sei in Deutschland "einiges passiert", sagte sie am Donnerstag in der Bundespressekonferenz in Berlin und verwies etwa auf den steigenden Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung und das höhere Tempo bei der CO2-Reduktion. Aber gemessen an dem Ziel, die Erderwärmung auf "deutlich unter 2 Grad oder möglichst nah an 1,5 Grad" zu begrenzen, "ist nicht ausreichend viel passiert", sagte Merkel.

Das gelte nicht nur für Deutschland, sondern für sehr viele Länder weltweit. "Deshalb muss das Tempo angezogen werden, und deshalb haben wir ja auch ein Klimaschutzgesetz gemacht, indem wir bereits Klimaneutralität für 2045 anstreben für Deutschland", betonte die Kanzlerin. Auch die Europäische Union habe jetzt ihre Vorschläge vorlegt. Das werde vielleicht mit "dem tiefgreifendsten Wandel, den wir kennen" für das Leben, das Wirtschaften und die Energieversorgung einhergehen. Die Gesellschaft sei in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, zu dem auch die Digitalisierung beitrage.