Ruhrtriennale hofft auf möglichst viele Aufführungen mit Publikum

Ruhrtriennale hofft auf möglichst viele Aufführungen mit Publikum

Bochum (epd). Die Organisatoren der Ruhrtriennale vom 14. August bis zum 25. September hoffen auf möglichst viele Veranstaltungen mit Publikum. NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sagte am Mittwoch in Bochum bei der Vorstellung des Programms, sie sei „optimistisch“ und setze darauf, dass es so viel analoge Aufführungen wie möglich geben werde. In diesem Sinne verstehe sie das Ruhrtriennale-Programm in diesem Jahr auch als „Mutmacher“.

Das Festival der Künste findet erstmals unter der Intendanz der Schweizer Theaterregisseurin Barbara Frey statt. An neun Spielorten in vier Städten sind Musiktheater, Konzert, Schauspiel, Tanz, Performance, Installation, Literatur und Dialog geplant. Insgesamt stehen 117 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter elf Eigen- und Koproduktionen sowie acht Uraufführungen und fünf deutsche Erstaufführungen.

Das Eröffnungs-Wochenende am 14. und 15. August startet mit dem Musiktheater „Bählamms Fest“. Die Komponistin Olga Neuwirth kreiere ab fünf Uhr morgens einen „irrealen visuellen und musikalischen Grenzgang“, hieß es. Intendantin Frey lädt das Publikum unter anderem zu ihrer Sicht auf den Gedankenkosmos von Edgar Allan Poes „Der Untergang des Hauses Usher“ ein. Das Schauspiel wird in der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck inszeniert. Die Choreografin und Extrem-Performerin Florentina Holzinger widmet sich in „A Divine Comedy“ Fragen nach einer möglichen Spiritualität im 21. Jahrhundert.

Mit Blick auf zu erwartende behördliche Corona-Schutzvorgaben plant das Festivalteam mit reduzierten Platzkapazitäten. Ein umfangreiches Hygiene- und Infektionsschutzkonzept sei gemeinsam mit Experten aus Medizin und Hygiene erarbeitet worden.

Internet: www.ruhrtriennale.de