Großer Andrang bei Impfaktion in Kölner Zentralmoschee

Großer Andrang bei Impfaktion in Kölner Zentralmoschee

Die Impfaktion an der Kölner Zentralmoschee ist auf große Resonanz gestoßen. Bereits in der ersten Stunde am Samstagmorgen wurden 300 Menschen gegen Covid-19 geimpft, erklärte die leitende Impfärztin Nora Bertenburg. 2.000 Impfdosen standen für die Aktion am Wochenende in der Ditib-Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld zur Verfügung. 16 Ärztinnen und Ärzten sowie medizinische Fachangestellte verimpften den Impfstoff von Astrazeneca. Die Impfung war ohne Anmeldung möglich.

Mit einem solchen Andrang habe er nicht gerechnet, erklärte der leitende Kölner Impfarzt Jürgen Zastrow. Angesprochen seien in erster Linie Menschen aus Gebieten mit hohen Inzidenz-Zahlen, hieß es. Organsiert wurde die Impfaktion von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib).

In den Freitagsgebeten hätten die Imame bundesweit für die Impfungen geworben, erklärte der Abteilungsleiter bei der Ditib, Zekeriya Altug. Auch in der Fastenzeit Ramadan seien Impfungen aus theologischer Sicht kein Problem. Der oberste Religionsrat der Ditib erklärte, Gläubige könnten sich im heiligen Monat Ramadan auch vor dem Sonnenuntergang impfen lassen. Auch für die zweite Impfung könnten Teilnehmer der Impfaktion am 31. Juli und 1. August in die Moschee kommen, hieß es.

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