Bistum Dresden-Meißen: Päpstliche Urkunde restauriert

Bistum Dresden-Meißen: Päpstliche Urkunde restauriert

Eine Urkunde, die das 100-jährige Bestehen des Bistums Dresden-Meißen belegt, ist zum Jubiläumsjahr 2021 restauriert worden. Das historische Dokument sei fast 100 Jahre lang im gerollten Zustand aufbewahrt worden, teilte das Bistum am Mittwoch in Dresden mit. Dabei habe sich das Pergament zusammengezogen und konnte nur noch mühsam entrollt werden.

Bei der Restaurierung sei das wertvolle römische Schreiben geglättet und gereinigt worden. Es habe auch einen Schutzkarton bekommen und sei digitalisiert worden, hieß es. Wenn die Corona-Pandemie es zulasse, ist die päpstliche Wiedererrichtungsurkunde des Bistums im Sommer in der Domschatzkammer St. Petri zu Bautzen zu sehen.

Die Neugründung des Bistums wird auf den 24. Juni 1921 datiert. Papst Benedikt XV. erhob die Apostolische Präfektur Meißen zum Bistum Meißen, heute Bistum Dresden-Meißen. Am 19. September 1921 trat Christian Schreiber als erster Bischof der wiedererrichteten Diözese sein Amt an. Bautzen war viele Jahrzehnte Bischofssitz, bevor dieser nach Dresden verlegt wurde.

Das katholische Bistum erstreckt sich heute größtenteils in Sachsen sowie in Ostthüringen. Es zählt etwa 140.000 Gemeindemitglieder.

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