Missio ruft zu Gebetsgedenken für die Corona-Toten auf

Missio ruft zu Gebetsgedenken für die Corona-Toten auf

Das katholische Hilfswerk Missio Aachen ruft für Sonntag zu einem Gebetsgedenken für die mittlerweile mehr als zwei Millionen Menschen auf, die weltweit an und mit Covid-19 gestorben sind. "Wir bitten die Christinnen und Christen aller Kirchen und Konfessionen in Deutschland, ein Zeichen der Solidarität im Gebet zu setzen, damit diese Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen werden", sagte Missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener am Freitag in Aachen. Das Gedenken startet um 12 Uhr.

"Für unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien bedeutet diese Gebetssolidarität sehr viel. Sie gibt ihnen Kraft", betonte Bingener. Zugleich beteten die Partner auch für die Betroffenen in Deutschland, "weil sie wissen, wie schwierig die Lage für uns ist".

Mit dem Gebet möchte Missio Aachen auch einen Beitrag zum Abschluss der internationalen "Gebetswoche für die Einheit der Christen" leisten, die am Sonntag unter dem Leitwort "Bleibt in meiner Liebe" endet. "Die Sorge um die Kranken und der Trost für die Trauernden gehören zu den christlichen Werken der Barmherzigkeit, die alle Christinnen und Christen weltweit gerade jetzt unter den Bedingungen der Pandemie eint", sagte Bingener. Mit dem Leitwort "Bleibt in meiner Liebe" ist auch das Gebetgedenken überschrieben.

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