Forum: Abrahamische Kooperationen fördern den Frieden

Forum: Abrahamische Kooperationen fördern den Frieden

Nach Überzeugung des Abrahamischen Forums in Deutschland fördern Kooperationen zwischen Juden, Christen und Muslimen den Frieden. Dies zeigten die abrahamischen Übereinkommen, die kürzlich von Israel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrein geschlossen worden seien, erklärte der Geschäftsführer des Forums, Jürgen Micksch, am Montag in Darmstadt. Es sei zu wünschen, dass weitere Vereinbarungen auf der Grundlage abrahamischer Gemeinsamkeiten folgten.

Juden, Christen und Muslime betrachten Abraham (Ibrahim) als ihren geistigen Stammvater. Die Bezeichnung "abrahamisch" oder "abrahamitisch" betont somit die Zusammengehörigkeit der drei Religionen.

Wie Micksch weiter mitteilte, veranstaltet das Abrahamische Forum in Deutschland vom 17. bis 19. November in Mainz eine internationale Austauschtagung, bei der Erfahrungen dieser Friedensarbeit erörtert werden. Zu dem vom Auswärtigen Amt geförderten Treffen werde die Satzung für ein "Abrahamisches Forum in MENA-Ländern" (Middle East and North Africa) vorbereitet. Erwartet würden Teilnehmende aus Ägypten, Deutschland, Israel, Libanon, Marokko, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das Abrahamische Forum in Deutschland ist ein im Jahr 2001 gegründeter Zusammenschluss von jüdischen, christlichen und muslimischen Persönlichkeiten des Zentralrats der Juden, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, des Zentralrats der Muslime und weiterer Einrichtungen mit Wissenschaftlern und Experten. Das Forum veranstaltet laut Micksch seit 2015 Veranstaltungen abrahamischer Teams in Ägypten, Israel, Marokko und Tunesien. Allein in Ägypten seien mehr als 60 religiöse und staatliche Schulen an diesen Veranstaltungen beteiligt. Überdies fänden jährlich internationale Austauschtagungen statt.

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